Zukunftsoptimismus
Liebe Leser*innen,
vor kurzem durfte ich einen Gottesdienst besuchen, in dem fünf junge Lehrerinnen am Ende ihres Referendariats im feierlichen Rahmen ihre unbefristete Vocatio bekommen haben.
Die Kirche hat ihnen damit die unbefristete Erlaubnis erteilt auch in der Zukunft evangelischen Religionsunterricht zu erteilen und die fünf Lehrerinnen bekamen für ihre Arbeit einen Segen zugesprochen. Ein schönes Zeichen. Wir wollen eure Arbeit segnen und vertrauen euch so, dass ihr in eurer gesamten beruflichen Zukunft Religionsunterricht erteilen dürft. Gelebter Zukunftsoptimismus.
Um diesen geht es in der aktuellen Ausgabe unseres Gemeindebriefs. Einerseits widmen wir uns ganz konkret „schnöden“ Verwaltungsthemen, die jedoch essentiell für eine funktionierende Landeskirche von morgen sind. Andererseits beleuchten wir die theologische Bedeutung der Zukunftshoffnung aus drei Perspektiven.
Auch die Arbeit mit Kindern und Jugendlichen – Arbeit an und für die Zukunft – sowie der Blick über den Tellerrand kommen nicht zu kurz: vom Quartiersmanagement in Giesing bis hin zur Frage, wie Zukunftsoptimismus in einem Hospiz aussehen kann. In der Lutherkirche selbst ist ebenfalls viel in Bewegung. Von Renovierungen über personelle Neuanfänge in der Kirchenmusik bis hin zu neuen Veranstaltungen gibt es viel zu entdecken.
Ich wünsche Ihnen eine anregende Lektüre und leihe mir zum Abschied die Worte von Ingo Zamperoni (mit kleiner Änderung): „Bleiben Sie zukunftsoptimistisch!“
Dr. Florian Büttner